Zack&Chuck die Bohne
  Hunde
 

               HUNDE!

A
AC Weisser Schäferhund
Affenpinscher
Afghane
Afghanischer Windhund @
Aidi
Airedale Terrier
Akita Inu
Alaskan Malamute
Alpenländische Dachsbracke
Altdänischer Hühnerhund
American Cocker Spaniel
American Pit Bull
American Staffordshire Terrier
American Water Spaniel @
Amerikanischer Foxhound
Amerikanischer Wasserspaniel
Anatolischer Hirtenhund
Anglo Francais de Petite Venerie
Appenzeller Sennenhund
Arabischer Windhund
Ariegeois
Australian Cattle Dog
Australian Kelpie
Australian Shepherd
Australian Silky Terrier
Australian Terrier
Azawakh
Azoren-Bulldogge

B
Balearen Laufhund
Balkan Bracke
Balkanski Gonic @
Barbet
Barzoi
Basenji
Basset Artésien-Normand
Basset Bleu de Gascogne
Basset d'Artois
Basset Fauve de Bretagne
Basset Hound
Bayrischer Gebirgsschweisshund
Beagle
Beagle Harrier
Bearded Collie
Beauçeron
Bedlington Terrier
Belgischer Griffon @
Belgischer Schäferhund
Bergamasker
Berger de Brie @
Berger des Pyrenees @
Berger Picard
Berner Laufhund @
Berner Sennenhund
Bernhardiner
Bichon a poil frisé
Bichon Havanais
Billy
Black and tan Coonhound
Bloodhound
Bluthund @
Bobtail @
Böhmischer Rauhbart
Bordeaux Dogge
Border Collie
Border Terrier
Boulogneser
Bouvier des Flandres
Boxer
Bracco Italiano
Brandlbracke
Braque d'Auverne
Braque de l'Ariège
Braque du Bourbonnais
Braque Dupuy
Braque Français
Braque Saint-Germain
Briard
Briquet Griffon Vendeen
Broholmer
Bruno du Jura @
Brüsseler Griffon @
Bull Terrier
Bullmastiff
Burgos-Hühnerhund

C
Ca De Bestiar
Cairn Terrier
Cane Da Pastore Maremmano Abruzzese @
Cao Da Serra Da Estrela
Cao Da Serra De Aires
Cao De Agua Portugues @
Cao de Castro Laboreiro
Cavalier King Charles Spaniel
Cesky Fousek @
Cesky Terrier
Chesapeake Bay Retriever
Chien de Berger de Beauce @
Chien de Saint Hubert @
Chihuahua
Chinese Crested Dog @
Chinesischer Faltenhund
Chinesischer Haarloser Schopfhund
Chow-Chow
Clumber Spaniel
Cob an Köpegi @
Cocker Spaniel
Collie
Coton de Tuléar
Curly Coated Retriever

D
Dachshund @
Dackel
Dalmatiner
Dandie Dinmont Terrier
Dänische Dogge @
Deutsch Drahthaar @
Deutsch Kurzhaar @
Deutsch Langhaar @
Deutsch Stichelhaar @
Deutsche Bracke
Deutsche Dogge
Deutscher Boxer @
Deutscher drahthaariger Vorstehhund
Deutscher Jagdterrier
Deutscher kurzhaariger Vorstehhund
Deutscher langhaariger Vorstehhund
Deutscher Pinscher (Mittelschlag)
Deutscher Schäferhund
Deutscher Spitz @
Deutscher stichelhaariger Vorstehhund
Deutscher Wachtelhund
Do Khyi @
Dobermann
Dogo Argentino
Drentsche Patijshond
Drever @
Dunker

E
Englische Bulldogge
Englischer Cocker Spaniel @
Englischer Pointer
Englischer Springer Spaniel
English Setter
English Toy Terrier
Entlebucher Sennenhund
Epagneul Bleu De Picardie
Epagneul Breton
Epagneul de Pont Audemer
Epagneul français
Epagneul nain continental @
Epagneul Picard
Erdélyi Kopó @
Eurasier

F
Field Spaniel
Fila Brasileiro
Finnenbracke
Finnenspitz
Finnischer Lapphund
Finsk Spets @
Finsk Stövare @
Flat Coated Retriever
Fox Terrier
Foxhound
Français blanc et noir
Français blanc et orange @
Français tricolor @
Französische Bulldogge

G
Galgo Espanol @
Gammel Dansk Hønsehund @
Glen of Imaal Terrier
Golden Retriever
Gordon Setter
Grand Anglo Français
Grand Basset Griffon Vendéen
Grand Bleu De Gascogne
Grand Gascon Saintongeois
Grand Griffon Vendeen
Greyhound
Griechischer Spürhund
Griffon à poil laineux
Griffon Belge @
Griffon Bruxellois
Griffon d?Arret à poil dur @
Griffon Fauve de Bretagne
Griffon nivernais
Groenendael @
Grönlandshund
Großer Münsterländer Vorstehhund
Großer Schwedischer Elchhund @
Großer Schweizer Sennenhund

H
Haldenstoever
Hamilton Stövare
Hannoverscher Schweißhund
Harrier
Havaneser @
Heidewachtel @
Hellenikós Ichnilátis @
Hokkaido
Holländischer Rattler
Holländischer Schäferhund
Hollandse Smoushond @
Hovawart
Hrvatski Ovcar @
Hygenbracke @
Hygenhund

I
Illyrischer Schäferhund @
Irisch rot-weisser Setter
Irischer Wasserspaniel @
Irischer Wolfshund
Irish Red and White Setter @
Irish Setter
Irish Terrier
Irish Water Spaniel
Irish Wolfhound @
Islandhund
Istarski Ostrodlaki Gonic @
Italienischer Laufhund
Italienischer Vorstehhund
Italienisches Windspiel

J
Jack Russell Terrier
Jämthund
Jämtländer @
Japan Chin
Japanischer Terrier
Japan-Spitz
Jugoslavenski Planinski Gonic @
Jugoslavenski Trobojni Gonic @
Jugoslawische Dreifarbige Bracke
Jugoslawischer Gebirgslaufhund

K
Kai Inu
Kanaan Hund
Kangal
Karelischer Bärenhund
Karst Schäferhund
Katalonischer Schäferhund
Kelb Tal Fenek @
Kerry Blue Terrier
King Charles Spaniel
Kishu Inu
Kleiner Brabanter
Kleiner Münsterländer
Komondor
Korthals Griffon
Kroatischer Schäferhund
Kurzhaarige Istrianer Bracke
Kuvasz

L
Labrador Retriever
Laekenois @
Lagotto
Lakeland Terrier
Landseer
Lapinporokoira @
Lapplaendske Spets @
Lappländer Rentierhund
Leonberger
Lhasa Apso
Loewchen
Luzerner Laufhund @

M
Magyar Agar @
Magyar Vizsla
Malinois @
Malteser
Manchester Terrier
Maremmen-Abruzzen-Schäferhund
Mastiff
Mastin de los Pirineos @
Mastin Español @
Mastino Napoletano
Mexikanischer Nackthund
Mops
Mudi

N
Neufundländer
Niederländischer Kooikerhondje
Niederländischer Schafspudel
Nihon Supittsu @
Nihon Teria @
Norbotten Spets @
Norbottenspitz
Norfolk Terrier
Norwegian Hound @
Norwegischer Buhund
Norwegischer Elchhund
Norwegischer Lundehund
Norwich Terrier
Nova Scotia Duck Tolling Retriever

O
Old English Sheepdog

Ö
Österreichischer Kurzhaariger Pinscher

O
Otterhound @
Otterhund

P
Papillon
Parson Jack Russel Terrier @
Pekinese @
Peking Palasthund
Perdigueiro Português @
Perdiguere de Burgos
Perro de Agua Español @
Perro de Pastor Catalan @
Perro de Presa Canario
Perro de Presa Mallorquin @
Perro sin Pelo del Perú @
Peruanischer Nackthund
Petit Basset Griffon Vendéen
Petit Bleu de Gascogne
Petit Brabançon @
Petit Chien Lion @
Petit Gascon Saintongeois
Phalène @
Pharaoh Hound @
Pharaonenhund
Picard @
Podenco Canario
Podenco Ibicenco @
Podengo Portugues
Podhalaner @
Poitevin
Polnische Bracke
Polnischer Niederungshütehund
Polski Owczarek Nizinny @
Polski Owczarek Podhalanski @
Porcelaine
Portugiesischer Hühnerhund
Portugiesischer Wasserhund
Pudel
Pudelpointer
Puli
Pumi
Pyreäenschäferhund, Kurzhaar
Pyrenäenberghund
Pyrenäenhund
Pyrenäenschäferhund, Langhaar

R
Rafeiro do Alentejo
Rauhhaarige Istrianer Bracke
Rebhuhnhund @
Rhodesian Ridgeback
Riesenschnauzer @
Rottweiler
Russischer Windhund @
Russisch-Europäischer Laika

S
Saarloos Wolfhound
Sabueso Español
Saluki
Samojede
Sankt-Bernhards-Hund @
Sarplaninac
Sauerländer Dachsbracke @
Savetal Bracke
Schapendoes @
Schillerstövare
Schnauzer
Schwarzer Russischer Terrier @
Schwarzer Terrier
Schwedische Dachsbracke
Schwedischer Lapphund
Schwedischer Schäferspitz
Schweizer Laufhund
Schweizer Niederlaufhund
Schwyzer Laufhund @
Scottish Terrier
Sealyham Terrier
Segugio Italiano @
Shar-Pei @
Sheltie @
Shetland Sheepdog
Shiba Inu
Shih Tzu
Shikoku Inu
Siberian Husky
Siebenbürger Bracke
Skye Terrier
Sloughi @
Slovenský Cuvac
Slovenský Hruborsty Stavac @
Slovensky Kopov @
Slowakische Schwarzwildbracke
Slowakischer Drahthaariger Vorstehhund
Slowakischer Tchuwatsch @
Smålandsstövare
Soft-Coated Wheaten Terrier
Spanische Dogge
Spanischer Wasserhund
Spanischer Windhund
Spinone Italiano @
Spitz
Stabijhoun
Staffordshire Bullterrier
Steirische Rauhaarige Hochgebirgsbracke
Südrussischer Owtscharka
Suomenajokoira @
Suomenlapinkoira @
Suomenpystykorva @
Sussex Spaniel
Svensk Lapphund @

T
Tatrahund
Teckel @
Tervueren @
Tibet Dogge
Tibet Mastiff @
Tibet Spaniel
Tibet Terrier
Tiroler Bracke
Toller @
Tosa Inu

U
Ungarischer Windhund

V
Vallhund @
Västgötaspets @
Volpino Italiano

W
Wäller
Weimaraner
Weisser Schäferhund @
Welsh Corgi Cardigan
Welsh Corgi Pembroke
Welsh Springer Spaniel
Welsh Terrier
West Highland White Terrier
Westfälische Dachsbracke
Westsibirischer Laika
Wetterhoun
Whippet

X
Xoloitzcuintle @

Y
Yorkshire Terrier

Z
Zwergpinscher
Zwergschnauzer @


Das sind erstmal alle Hunderassen!

Hund erziehen: Fünf Kommandos die jeder Hund können sollte

Sitz, Platz, Komm, Bleib und Fuß. Das sind die fünf Kommandos, die Hunde beherrschen sollten.

Sitz ist wichtig, um einen Hund zur Ruhe zu bringen und aufmerksam zu machen. Bringen Sie Ihrem Hund zum Beispiel bei Sitz zu machen, bevor Sie ihm sein Futter geben oder die Leine für einen Spaziergang anlegen. So hüpft er nicht vor Ihren Füßen herum.

Auch sehr sinnvoll: Lassen Sie Ihren Hund jedes Mal Sitz machen bevor Sie eine Straße überqueren. So lernt der Hund, dass eine Straße etwas besonderes ist und dass er hier aufpassen muss. Sitzt diese Übung sicher, wird der Hund auch ohne Leine nicht einfach über die Straße rennen, sondern vorher warten.

Platz ist die etwas erweiterte Form von Sitz. Hier soll sich der Hund hinlegen. Dieses Kommando ist zum Beispiel dann sinnvoll, wenn Sie nicht wollen, dass Ihr Hund bettelt oder der Hund auf ein weiters Kommando warten soll.

Komm ist eines der wichtigsten Kommandos, dass häufig geübt werden sollte. Es kommt immer dann zum Einsatz, wenn Ihr Hund zu Ihnen kommen soll. Das kann in der Wohnung sein, aber auch nach dem freilaufen beim Spaziergang oder wenn der Hund einmal weg gerannt ist. 

Ganz wichtig: Strafen Sie Ihren Hund niemals, wenn er zu Ihnen gekommen ist, egal was er vorher angestellt hat. Loben Sie Ihn, dass er auf das Kommando Komm reagiert hat. So kommt er auch das nächste mal wider zu Ihnen.

Bleib ist das Parkkommando. Es sagt dem Hund, dass er in der Position bleiben soll in der er sich gerade befindet. Das ist sinnvoll, wenn Ihr Hund irgendwo warten soll, sie mal schnell etwas holen wollen, wo der Hund nicht mit kann oder Sie eine Gefahr für den Hund beseitigen wollen.

Bei Fuß erleichtert das Spazierengehen enorm. Wenn der Hund brav an Ihrer Seite läuft, ist es kein Problem auch einmal an einer belebten Straße entlang zu gehen oder den Hund mit in die Stadt zu nehmen. Da der Hund an Ihrer Seite bleibt kann er nicht vor Autos hüpfen oder Fahrradfahrer anfallen. Das ist sehr angenehm.


Diese Kommandos kann jeder Hund lernen. Mit ein bisschen üben klappt das bestimmt schnell und Ihr Hund wird mit diesem Grundwissen ein angenehmerer Hausgenosse.
Die Zucht:

Ab etwa 8 Monaten bis zu einem guten Jahr setzt bei der Hündin die erste Läufigkeit ein. Sie wiederholt sich dann während ihres ganzen Lebens zweimal im Jahr, meist im Frühjahr und Herbst. Die Brunst dauert rund drei Wochen.
Während der Läufigkeit schwillt die Scheide der Hündin an und es tropft ein blutiger Ausfluss heraus. Dieser Zustand dauert etwa neun Tage.

Die Ovulation, das Abspringen der Eier vom Eierstock in die Eileiter, findet in den anschliessenden 5 Tagen statt, also vom 10. - 14. Tag. Jetzt ist der Ausfluss klar und ev. schleimig. Ich führe meine Hündinnen meist am 13. Tag dem Rüden zu. (Meine Erfahrungen haben aber gezeigt, dass auch der 11. sowie der 17. Tag noch zur Aufnahme führen können)

Entwurmen Sie die Hündin zu Beginn der Hitze!

Hunde-Index Der Deckakt:

Während des richtigen Zeitpunktes "steht" die Hündin ruhig, biegt den Schwanz zur Seite und hebt ihre Scheidenöffnung. (Kann man testen, wenn man ihre Schwanzwurzel krault)

Nach dem Einführen des männlichen Gliedes stösst der der Rüde einige Male heftig zu, spritz den Samen in die Vulva, dann "hängen" die Hündin und der Rüde fest zusammen. Dieser Zustand kann bis zu einer Stunde dauern (aus Erfahrung 20-30Min, aber auch schon 45 Min).

Jetzt gelangt die in der Prostata produzierte Flüssigkeit zur Ejakulation. Dieses Sekret ist wichtig für die Ernährung der Spermatozoen und ermöglicht ihnen den Weg hinauf zu den Eileitern.

Hunde-Index Tragezeit:

Die Tagzeit der Hündin beträgt 9 Wochen oder 60 - 65 Tage. Ob sie Aufgenommen hat, bemerke ich meist an der plötzlichen Anhänglichkeit und Liebesbedürftigkeit der Hündin.

Ab etwa dem 40. Tag sind langsam eine Umfangsvermehrung ein verdicktes Gesäuge und gesteigerter Appetit zu beobachten. Ab diesem Zeitpunkt sollte ein besonders energiereiches Futter für tragende und laktierende Hündinnen gegeben werden

Die Hundebabys spürt man erst sehr spät, ca ab dem 50. Tag

Hunde-Index Die Geburt:

Von den ersten Anzeichen der einsetzenden Geburt bis zum letzen Welpen kann es schon mal 36 - 50 Std. dauern.

In den letzten 24 Stunden wird die Hündin langsam unruhig werden, einen Wurfplatz suchen und vermutlich die Nahrung verweigern. - Die Form des Leibes wird vor der Geburt durch die Verlagerung der Feten von kugelig zu birnenförmig. - Die Temperatur sinkt 10 bis 6 Tage vor der Geburt auf 37 bis 38 °C. Kurz vor Geburtsbeginn sinkt sie erneut um 1 bis 1,5 °C, steigt aber während der Geburt wieder an.

Im 1. Stadium bewirken die Wehen die Oeffnung des Muttermundes. Dieser Zustand kann wie beim Menschen 24 Std. dauern. Die Hündin rennt unruhig umher und versucht sich ein Bett zu machen, ev. winselt sie und verweigert die Nahrung oder sie frisst enorm viel.

 

Im 2. Stadium setzten die Presswehen ein. Die Hündin legt sich auf die Seite und presst mit alle Kraft. Eine grünlich-wässrige Flüssigkeit tritt aus der Scheide und dann kommt der Welpe, meist eingepackt in die Eihaut.

Die Hündin  entfernt diese Haut und wird den Welpen sofort Abnabeln und lange schlecken. In dieser Phase der Geburt sollte man die Hündin alleine lassen

Wenn Welpen schnell aufeinander folgen, kann es vorkommen, dass die Hündin nicht nachkommt mit Aufreissen und es besteht die Gefahr des Verstickens. Hier kann man mit den Fingern die Haut aufreissen, die Nabelschnur abbinden und den Welpen trockenreiben.

3. Stadium: Die Nachgeburt erscheint meist unmittelbar nach dem Welpen. Bei verschleppten Geburten achte man darauf, ob als letztes eine Nachgeburt kommt.

Unsere Hündinnen sind so an mich gewöhnt, dass sie mich gerne dabei haben. Ich trockne nach den ersten "Schlecken" die Welpen ab, kontrolliere den Nabel, das Geschlecht, das Gewicht und gebe es der Hündin an die Zitzen. Ich schreibe unmittelbar alles auf, Geburtszeit, Geschlecht, Gewicht und mache eine Zeichnung der Färbung des Fells. So kann ich später jeden Welpen erkennen.

 

Bis zum nächsten Welpen kann es 10/30Min oder auch 2 Stunden gehen. Meist schläft die Hündin kurz und der Welpe sucht und saugt.....

Während der ganzen Geburt achte ich auf die Welpen, denn die Hündin schleckt sich viel an der Scheidenöffnung und achtet manchmal nicht so genau auf die Jungen. Wegnehmen muss man sie nur selten, denn das stresst die Hündin nur. Ich mache in einer Ecke der Wurfkiste ein "Huli, ein Nest" (ein Ring mit einem Tuch, ev. eine Bettflasche darunter)

Zwischendurch ist es manchmal ratsam mit der Hündin in den Garten zu gehen. Sie kann sich bewegen und erleichtern. Achtung: ein Tuch mitnehmen, ist mir auch schon passiert, dass ein Welpe beim Wasserlassen geboren wurde.

Hunde-Index Die Welpen:

Den Wurf regelmässig kontrollieren: Gewicht, Nabel, Krallen (ev. schneiden). Vor Zugluft und Stress schützen, auf genügend Wärme achten (Boden - Wärme dämmend!), Mutter mit genügend Eiweiss (Fleisch) und Wasser versorgen.

1. -3. Lebenswoche : Die Hündin wird alles selbst erledigen. Sie wird sie putzen und lecken. Sollte mal ein Welpe schwächlich sein, kann durch Zufüttern von Welpenmilch eingegriffen werden. Bringt es nichts, zum Tierarzt gehen. (Siehe unten - Krankheiten!)

10 -14. Tage: Welpen öffnen die Augen.

ab 3. Lebenswoche: Die Welpen sind schon recht agil und können die Wurfbox zeitweise verlassen.

ab 4. Lebenswoche: kann zugefüttert werden, erst Welpenmilch später Welpenbrei und dann härtere Nahrung.  Ev. wird die Hündin den Kot der Welpen jetzt nicht mehr restlos auflecken.

ab 5. Lebenswoche: Die Welpen brauchen jetzt einen Aussenauslauf

ab 8. Lebenswoche: Jetzt sollte der Impfschutz beginnen

Hunde-Index häufige Fragen:

Wo sollte eine Hündin werfen:
Dort wo sie sich normalerweise aufhält - im Zwinger oder im Haus. Da Unterkühlung eine der häufigsten Todesursachen bei Welpen ist, sollte genügend Wärme / Wärmedämmung vorhanden sein, da die kleinen bis zu 7 Grad Celcius verlieren können. Wärmelampe von Vorteil.

Die Wurfkiste:

Unsere Kiste hat einen Boden und drei normal hohe Wände. Die vordere Wand kann ich individuell erhöhen, indem ich die "Originalwand" in 3 Stück versagt habe und sie jetzt mittels Führung am Anfang 1 und wenn die Welpen "beweglicher" werden 2 oder 3 Bretter einschiebe. Ueber 3 Ecken lege ich gerne ein Fixleintuch so ist der Wurf auch etwas sichtgeschützt (Mit Wäscheklammern fixieren!).

Sinnig ist auch an den Wänden eine Leiste ca 5 cm ab Boden anzubringen, wegen der Gefahr des "Verliegens" durch die Hündin

Das Fressen einer Zuchthündin:
Während der Trächtigkeit und wenn die Hündin säugt, muss sie viel Eiweiss bekommen, das bedeutet Fleisch, Eier, Quark.

Alter der Zuchthündin:
Das günstigste Alter für den ersten Wurf ist zwei Jahre. Wenn die Hündin bei ihrem ersten Wurf über 5 Jahre alt ist, bedeutet das bereits ein erhöhtes Risiko bei der Geburt.

interaktiver Trächtigkeitkalender:
interaktiver Trächtigkeitskalender - Mittels diesem Link/Kalender kann man sogar das Wurfdatum ermitteln. Leider nur in englisch

Hunde-Index Krankheiten:

Hunde-Index Krankheiten Mutter:

Eklampsie
Das so genannte "Milchfieber". Es handelt sich um einen Kalziummangel. Die Hündin benimmt sich sonderbar, unruhig und fällt wie in einem Krampfanfall um, streckt die Beine steif von sich. Die Anfälle gehen vorüber, wiederholen sich aber. Sofort zum Tierarzt.

Mastitis - Entzündung des Gesäuges
Die Entzündung wird durch Bakterien hervorgerufen, die durch Verletzungen eingedrungen sind. Hungrige Welpen - Milchmangel durch eiweissarmes Futter - verletzen das Gesäuge mit ihren Krallen (den Welpen die Krallen schneiden.).

Die Hündin verlässt die Jungen, verweigert das Fressen und hat ein gerötetes und heisses Gesäuge. Der Tierarzt wir ihr Antibiotika geben.

Metritis - Gebärmutterentzündung
Kann während der Trächtigkeit und auch nach der Geburt auftreten. Z.B Verunreinigung/ Verletzung beim Deckakt, abgestorbene Föten, Zurückbleiben der Nachgeburt ...

Uebelriechender Ausfluss, verliert Milch und hat hohes Fieber von 40-45 Grad (Normal 37.5-38.7 Grad). Der Tierarzt wir Antibiotika verabreichen.

Kaiserschnitt
Manchmal muss ein Kaiserschnitt gemacht werden. Nach 10 Tagen ist die Wunde verheilt. Die Jungen müssen während der Operation warm gehalten werden. (Bettflasche)

Scheinträchtigkeit
Ist nicht gefährlich aber unangenehm. Eine Störung des Homonhaushaltes, verschwindet meist, wenn man der Hündin einen Wurf gestattet. Die andere Möglichkeit ist die Kastration mit Entfernung der Gebärmutter.

Eierstockzysten
Die Hündin ist hormonell gestört, also ständig mehr oder weniger läufig. Entfernung der Eierstöcke.

Hunde-Index Krankheiten Wurf:

Canines Herpesvirus (CHV)
Das canine Herpesvirus verursacht das so genannte "Welpensterben" und ist das weltweit am häufigsten nachgewiesene Virus bei Fruchtbarkeitsstörungen des Hundes.

Praktisch alle Hunde mit Kontakt zu anderen Hunden haben schon einmal Kontakt mit dem Herpes-Virus gehabt. Das Virus kann mit Speichel, Tränen- oder Nasenflüssigkeit und auch Genitalsekreten ausgeschieden werden. In diesem Falle können sich Hunde durch direkten Kontakt (gegenseitiges Belecken, Deckakt u.ä.) gegenseitig infizieren.

Eine akute Infektion bei einem erwachsenen Hund wird nicht unbedingt bemerkt. Der betroffene Hund zeigt meist Symptome, die an eine leichte Erkältung erinnern, z.B. Hüsteln, vermehrter Augen- und Nasenausfluss. Das Virus besiedelt die Atemwege und die Geschlechtsorgane; gelegentlich entwickeln sich vorübergehend kleine Bläschen an der Scheidenwand bzw. der Vorhaut. Ist der Hund erst einmal infiziert, bleibt er es sein Leben lang und ist somit Virusträger. In Situationen, in denen das Immunsystem dieses Hundes belastet wird (Stress wie z.B. in Zusammenhang mit Geburt oder mit Krankheit, bei der Gabe von Corticoiden), kann es zur Reaktivierung und damit zur Ausscheidung des Virus kommen.

Welpen erkranken v.a. in den ersten drei Lebenswochen. Die Infektion der Welpen erfolgt in der Gebärmutter, bei der Geburt durch Scheidensekrete und durch Nasensekrete beim Beschnuppern und Belecken.

Akut erkrankte Welpen fallen dadurch auf, dass sie keine Lust haben, Futter (Milch) aufzunehmen und einen veränderten Kot bis hin zum Durchfall haben. Es können sich Symptome wie Speichel- und Nasenausfluss, Saufunlust Atembeschwerden und sogar zentralnervöse Störungen einstellen. Am auffälligsten ist das anhaltende Schreien der Welpen. Die Körpertemperatur der Welpen, die üblicherweise bei ca. 39 C liegt, sinkt ab.

Die Welpen werden laufend schwächer und sterben ohne ersichtlichen Grund, obwohl die Mutter ausreichend Milch hat. Die Kleinen Saugen nicht mehr, fangen an mit den Beinen zu strampeln und gehen ein; manchmal beisst sie auch die Mutter tot. Da Neugeborene ihre Temperatur noch nicht selbst regeln können, haben sie schnell Untertemperatur. Da sich das Virus am besten bei niedrigeren Gewebetemperaturen vermehrt, sind ältere Welpen in einer besseren Abwehrsituation. Die Sterblichkeitsrate ist hoch. Durch die Aufnahme von CHV-spezifischen Antikörper mit dem Kolostrum (Vormilch), wenn diese in ausreichender Menge enthalten sind, bleiben neugeborene Welpen vor einer Erkrankung geschützt.

Impfung: ja, Impfstoffe gibt es seit 2003

Die Impfung erfolgt beim Muttertier bei jeder neuen Trächtigkeit, einmal zwischen dem 1. Tag der Läufigkeit und dem 10. Tag der Trächtigkeit und ein zweites Mal ein bis zwei Wochen vor dem werfen.
 

Erkrankte Welpen: Geschwister, 1 Woche alt, oben 300 gr (gestorben) unten 800 gr (gesund)

Erlebnisbericht:
Die Welpen haben am 2. Tag keine Gewichtszunahme gehabt und die Mutter hatte einen Milchstau. Ich habe mit Spritzen Welpenmilch in den Mund der kranken Welpen geträufelt, mit Schoppen zugefüttert und sie haben Zuckerinfusionen bekommen, trotzdem sind nie über das Geburtsgewicht hinaus gekommen, obwohl sie immer am Gesäuge "gesaugt" haben... aber sie haben eher den Mund auf und zu gemacht und nie richtig gesogen. Dazu hatten sie ständig Untertemperatur (36/37 Grad) trotz Wärmelampe.

Minute virus of canines - MVC (canines Parvovirus Typ 1)
Dieses seit 1968 bekannte Virus gehört zusammen mit dem Erreger der Parvovirose (canines Parvovirus Typ 2) zur Familie der Parvoviren. Die Schwierigkeit des Nachweises bzw. der Virusisolierung, die bisher wenigen Speziallabors vorbehalten war, sind Grund dafür, dass bisher wenige Fälle bekannt wurden.

Bei erwachsenen Tieren verläuft die Infektion meist mild oder subklinisch. Infektionen während der Trächtigkeit können zu Fruchtresorption, Aborten, Missbildungen und Geburt lebensschwacher Welpen führen. Infizierte Welpen sind apathisch, zeigen Saugunlust, haben respiratorische Symptome und oft auch Durchfall. Plötzliche Todesfälle von Welpen werden berichtet.
 

Hunde-Index Achtung -  Scheinschwangerschaft:

Symptome?
Hündinnen  können leider immer wieder scheinschwanger werden. Sie tragen "Ersatzwelpen" (Stofftierchen, Pantoffeln, Lappen usw.) in ihr Schlafkörbchen, sie saufen sehr viel, das Gesäuge schwillt an, es kann sein, dass sie sogar Milch haben. Scheinschwangere Hündinnen haben selten Appetit.

Weitere Anzeichen dafür sind folgende Wesensveränderungen:
Ein bisschen lust- und konditionslos, dazu ziemlich liebes- und schmusebedürftig, haben das Bedürfnis ein Nest vorzubereiten, dh. sie kratzen sich überall eine Kuhle zurecht, mit Tüchern im Körbchen, auf dem Teppich oder im Garten unter dem Gebüsch.

Was tun bei Scheinschwangerschaft bei Hündinnen?
Auch Wölfinnen werden scheinschwanger und versorgen dann als "Tanten" den Rudelnachwuchs. Es handelt sich also um eine natürliche, wenn auch unangenehme Erscheinung, die etwa 3-6 Wochen andauern kann.

Sie können das Gesäuge kühlen, es gibt auch Medikamente vom Tierarzt.
Vor allem sollten sie achten, dass die Hündin in dieser Zeit nicht zuviel Wasser/Flüssigkeit bekommt, da so der Milchfluss nicht noch gefördert wird.
Am  besten nehmen sie der Hündin die Spielsachen weg und beschäftigen sie intensiv anderweitig: langer Spaziergang, Gehorsam üben, im Wald/Wiese herumtollen (zB mit anderen Hunden), in der Wohnung spielen......

Kastration? Bei einer üblichen Scheinschwangerschaft muss man sich keine Sorgen machen. Wenn bei jeder Hitze eine Scheinschwangerschaft auftritt und sie immer stärker wird ist es ratsam über eine Kastration nachzudenken. Die Erfahrung hat gezeigt, dass durch den ausgeglichenen Hormonspiegel die Hündin besser zufrieden ist. Aber diese Entscheidung steht nicht sofort an. Zuerst heisst es abwarten, so lange sie sich wohl fühlt ist alles in Ordnung.

 
 
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